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Sunday, February 19, 2012

Rameau, Rondeau des Indes Galantes

les musiciens du Louvre. Durch Zufall entdeckt. Rameau hört man hier ja nicht so oft. Um so spannender wird die Premiere von "Platée" im Juni an der Stuttgarter Oper. Und dann noch als Inszenierung von Calixto Bieito....
Juno platzt der Kragen. Als Schutzgöttin der Ehe und als beleidigte Gemahlin will sie dem losen Treiben Jupiters, vor dessen Liebeshunger kein weibliches Wesen sicher ist, endlich Einhalt gebieten. Wissend, dass sie ihm auf den Fersen ist, hecken Jupiter und seine Männer eine List aus, die Juno ihre Eifersucht als unbegründet vor Augen führen soll: Jupiter wird der ebenso hässlichen wie mannstollen Sumpfnymphe Platée den Hof machen. Die Vorspiegelungen des Gottes weiten sich zu einer grotesken Hochzeitsfeier aus, bei der niemand Geringeres als La Folie – die Torheit selbst – ihre Aufwartung macht.

Diese 1745 am Hof zu Versailles uraufgeführte Oper wurde sofort als musikalisches Meisterwerk gefeiert. Ihren Erfolg verdankt die Partitur nicht zuletzt ihrem Reichtum an originellen und verblüffenden Effekten: erwähnt seien der Chor der Frösche, die Eselsschreie des verwandelten Jupiter und die Entscheidung Rameaus, die Partie der Titelheldin für einen Tenor zu komponieren.

Saturday, January 14, 2012

Chet Baker - Almost Blue - Live in Paris

....almost blue....trifft wunderbar die Stimmung an einem graublassen Samstag. Farben wie auf dem Photo. Sanft tastender Schmerz im Kopf. Ein Buch. Eine Decke. Ein gehauchter Kuss im Vorübergehen und eine Stimme die von Sehnsucht und Verlangen erzählt. Telefongespräche. Leise Vorbereitungen auf ein Zusammensein. Das Versprechen von Lachen und Einverständnis. almost blue an einem kühlen Tag im Winter.

Sunday, March 6, 2011

aimer à perdre la raison - louis aragon

Aimer à perdre la raison
Aimer à n'en savoir que dire
A n'avoir que toi d'horizon
Et ne connaître de saisons
Que par la douleur du partir
Aimer à perdre la raison

Ah c'est toujours toi que l'on blesse
C'est toujours ton miroir brisé
Mon pauvre bonheur, ma faiblesse
Toi qu'on insulte et qu'on délaisse
Dans toute chair martyrisée

Aimer à perdre la raison
Aimer à n'en savoir que dire
A n'avoir que toi d'horizon
Et ne connaître de saisons
Que par la douleur du partir
Aimer à perdre la raison

La faim, la fatigue et le froid
Toutes les misères du monde
C'est par mon amour que j'y crois
En elle je porte ma croix
Et de leurs nuits ma nuit se fonde

Aimer à perdre la raison
Aimer à n'en savoir que dire
A n'avoir que toi d'horizon
Et ne connaître de saisons
Que par la douleur du partir
Aimer à perdre la raison