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Sunday, February 5, 2012

winters erwachen

sich sanft zu berühren, eine aufgabe für den morgen. im kopf noch den resten der nacht nachspüren. die finger gleiten unter den bund des schwarzen slips und streichen über die stellen, die schon lange hätten rasiert werden sollen. der schwanz pulst sich schon wach gegen diese berührung, erwartet die ihn umschliessende faust mit den düften der nacht. im schamhaar noch die trockenen reste von dir und derscharfe geruch nach pisse und mann. sanft beginne ich zu reiben - von nebenan höre ich das wasser laufen, sehe den schaum auf deinem körper, sehe deine hände dich berühren, sehe deine morgendliche klarheit, während ich noch die nacht ausschwitze. rückwärts erregt von dem was war und du, neu und weiß und klar, bereit für den tag. tau benässt meine finger, die lippen öffnen sich lautlos für den tag.

Tuesday, January 31, 2012

bettwärme

es wird immer kälter. ein wenig schnee am morgen, dann viel grau und eisige luft. jetzt ins bett. ich liebe diese bilder von normalen wohnungen, manche wahre müllhalden. komponiert oder amateurhaft real, als ob nur der nackte körper zählen würde und die dreckigen shirts und die tassen, die schmutzigen strümpfe und plastiktüten vollkommen unbeachtlich seien. trotzdem sind diese bilder nicht wirklich, vielleicht weil gleichzeitig immer nackte körper, erregung, harte schwänze den blick fordern. egal. am besten man betrachtet sie mit sanfter musik im hintergrund. so wie ich jetzt. barbara passt gut. und dann mitsingen, die wärme der wohnung geniessen und nicht an den kalten morgen denken. die restlichen fotos kommen morgen. bekommen noch besuch.

Tuesday, January 3, 2012

haare

vereinigung

woher alles kommt

was für eine sensation den duft
eines mannes zu erspüren -
könnten die bilder nur noch dies
entsprühen und mich so in versuchung
locken ihn nur durch dieses SEHEN zu
ertasten.

mag seine hand mich sanft berührend
zum erschauern bringen - ist es doch
sein parfum das mich lenkt.
unter seinen armen der geruch von schwerem
samt, von rinde regenfeuchter bäume und
taubenetztem gras.
weinrot und braun und grün explodieren.

zwischen seinen schenkeln die erde
unter seiner vorhaut der jasmin
in ihm selbst ein paradies.

ds (1961)